Schwitzen in der Nacht

Schwitzen in der Nacht

Nicht nur bei hochsommerlichen Temperaturen kommt es zum Nachtschweiß (nächtlichen Hyperhidrose). Durchnässte Schlafkleidung, feuchte Bettwäsche oder eine klamme Matratze sorgen für einen unruhigen Schlaf. Dabei ist der Schlaf für unsere Gesundheit das A und O. Wir verraten euch die besten Tipps für einen angenehmen Schlaf mit einem verminderten Nachtschweiß. Wer auch bei relativ kühlen Außentemperaturen öfter schweißgebadet aufwacht, macht sich zunächst Sorgen um die möglichen Ursachen. Nicht nur eine Hyperhidrose sondern auch ein falsches Schlafumfeld oder ein ungenügender Lebensstil fördern Nachtschweiß. Wir geben Ihnen hilfreiche Tipps, wie Sie das Schwitzen in der Nacht in den Griff bekommen.

1. Kein Alkohol

Schränken Sie den Konsum von Alkohol ein! Gerade wenn Sie nach einem feuchtfröhlichen Abend erschöpft ins Bett fallen, kann der Verzehr von alkoholischen Getränken unter Umständen zu nächtlichen Schweißausbrüchen führen, für die Sie am nächsten Tag eine Erklärung suchen.

2. Das richtige Essen

Vermeiden Sie sehr fetthaltige Speisen, insbesondere am Abend. Auch scharfe Gewürze können nächtliches Schwitzen begünstigen. Eine leichte Mahlzeit ist in den Abendstunden nicht nur bekömmlicher, auch unnötiges Schwitzen kann somit verhindert werden.

3. Keinen Stress aufkommen lassen

Werden Stress und Ärger mit ins Bett genommen, kann dies dazu führen, dass wir die Probleme des Alltags in der Nacht verarbeiten. Nächtliches Schwitzen ist dann keine Seltenheit. Versuchen Sie daher, nervenaufreibende Probleme und Situationen bereits tagsüber zu lösen und den Stresspegel langfristig möglichst niedrig zu halten.

4. Leben Sie gesund

Gehen Sie ungesunden Lebensgewohnheiten auf den Grund! Eine unausgewogene Ernährung sowie gesundheitsschädliche Angewohnheiten wie der Konsum von Nikotin können als Auslöser für nächtliches Schwitzen infrage kommen. Je bewusster und gesünder Sie mit Ihrem Körper umgehen, umso unwahrscheinlicher ist auch starkes Schwitzen in der Nacht.

5. Gute Bettwäsche

6. Übergewicht abbauen

Wer zu viele Kilos mit sich herumträgt riskiert nicht nur die eigene Gesundheit, auch die Schlafqualität kann darunter leiden. Um Nachtschweiß vorzubeugen, sollte Übergewicht gezielt reduziert werden.

7.  Die passende Nachtrobe

Tragen Sie am besten Nachtwäsche, die hauptsächlich aus wärmeausgleichendem Material besteht. Bei zu warmer und zu eng anliegender Kleidung im Bett kann nächtliches Schwitzen gefördert werden.

8. Den Raum abkühlen

Die ideale Raumtemperatur im Schlafzimmer beträgt durchschnittlich 17° bis 18° Celcius. Temperaturen, die deutlich darüber oder darunter liegen, können dazu führen, dass wir übermäßig viel schwitzen. Auch sollte die Bettdecke der Jahreszeit entsprechend angepasst werden und vor allem im Sommer dünner sein als im Winter.

Schwitzen in der Nacht kann eine ganz normale Körperreaktion sein und ist bei einmaligem Auftreten nicht weiter tragisch. Bei einigen Menschen sind die Schweißattacken sogar derart ausgeprägt, dass sie mitten in der Nacht aufwachen und Schlafanzug sowie Bettwäsche wechseln müssen. Durch die Schlafunterbrechung fühlen sie sich am nächsten Morgen entsprechend erschöpft und unausgeschlafen. In diesem Fall zeigen sich jedoch keine weiteren Symptome und auch das Schwitzen tagsüber ist nicht übermäßig stark ausgeprägt.

2019-05-28T09:48:00+00:00